IMG 0134nDie Kaufmannsschule II hat sich für die Zuwendung des Projektes „Umweltschutz macht Schule“ beworben. Aus unserer Sicht war dies eine gute Gelegenheit, an einem Berufskolleg, welches sich vorwiegend mit Zahlen, Daten und Fakten beschäftigt, den Umweltschutz in das Bewusstsein der Jugendlichen und Kolleginnen und Kollegen zu rücken.

 

 

 

Schnell war die Idee geboren, sich mit Insektenhotels und entsprechender Nahrung für die Insekten in Hochbeeten zu beschäftigen.

Um hier eine fachliche Unterstützung zu erhalten, wurde der BUND e.V. in Hagen kontaktiert. Eine Mitarbeiterin hat die Schule besucht und ihre Einschätzung zu Möglichkeiten und Umsetzungsstrategien gegeben.

Um mit den finanziellen Mitteln der Sparkassenstiftung auch ein soziales Projekt zu unterstützen, haben wir uns dafür entschieden die Hochbeete in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu bestellen.

Die Hochbeete wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der KII zusammengebaut. Hierbei wurde im Vorfeld mit den entsprechenden Jugendlichen eine umfangreiche Recherche betrieben, um für das Thema zu sensibilisieren und zu schulen.

Die mit Erde befüllten Hochbeete sollten nun mit Pflanzen bestückt werden, welche für Insekten eine gute Nahrungsgrundlage bieten. Hierbei war zu beachten, dass die Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiträumen des Jahres blühen, um hier einen möglichst breiten Zeitraum der Versorgung für die Insekten zu bieten.

Die Pflanzen wurden bei einem „Bioland“ zertifizierten Betrieb bestellt, um auch hier den Umweltgedanken fortzuführen und mit möglichst nachhaltigen, unbelasteten Pflanzen zu arbeiten.

Damit sich viele Insekten ansiedeln, sollten nun noch Insektenhotels erstellt werden. Die Rahmen für die Kästen wurden ebenfalls in einer Werkstatt für geistig behinderte Menschen bestellt. Gefüllt wurden die Kästen mit Bambusschilf, welches zunächst von den Jugendlichen auf die entsprechende Größe der Kästen zugeschnitten wurde. Die einzelnen Halme wurden mit Lehm in den Kästen befestigt und so eine Stabilität in den Kästen und einen Verschluss der Halme an einer Seite gesichert. Die fertigen Insektenhotels wurden direkt an den Hochbeeten befestigt und so eine unmittelbare Nähe zur Nahrungsquelle gewährleistet.

In direkter Umgebung der Insektenhotels haben wir darüber hinaus Samen von Wildblumen verstreut, um auch hier eine möglichst vielfältige Auswahl an Blumen, Kräutern und anderen Pflanzen zu schaffen.

Ergänzend zu den Hochbeeten und Insektenhotels sind nun noch Nistkästen für Vögel und Fledermäuse angeschafft worden. Diese werden zum nächsten Brutzeitraum an den Bäumen befestigt.

Die gesamte Summe der Zuwendung wurde bisher nicht aufgebraucht, um weiterhin kleinere Reparaturen oder auch Neuanschaffung von zu ersetzenden Pflanzen tätigen zu können.

Insgesamt war das Projekt ein großer Erfolg. Sowohl die direkt betroffenen Jugendlichen, als auch andere Schülerinnen und Schüler, sowie das Kollegium sind mit uns ins Gespräch gekommen und haben sich für die Thematik interessiert. Darüber sind eine Sensibilität und ein weiteres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz geschaffen worden.

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